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„Guten Morgen Welt, kurzes Statusupdate
Langsam find' ich wieder zu mir selbst
Ich wollte nur sagen, dass es mir hier gut gefällt“
- Julian Philipp David

Wie sieht man heutzutage am meisten von der Welt? Wie kommt man an die neuesten Informationen und Nachrichten? Wie kommuniziert man am einfachsten?

Über das Smartphone. Unsere Gesellschaft würde ohne Social Media heute ganz anders aussehen. Man unterhält sich mit seinen Freunden, indem man ihnen Nachrichten schickt. Wenn man Langeweile hat, wird das Handy gezückt und ein bisschen auf Instagram herumgescrollt und ein Foto von dem super leckeren Essen wandert direkt über Snapchat zu den Freunden.
Aber habt ihr mal darüber nachgedacht, wie weit ihr von dem kleinen Ding in eurer Tasche beeinflusst werdet?

Es pingt, wenn jemand das neuste Foto geliked hat, ein Vibrieren steht für eine neue Nachricht und das Summen kündigt einen neuen Snap an. Geht euch das nie auf die Nerven?

Ich weiß, dass es so gut wie unmöglich ist, auf ein Smartphone zu verzichten, aber überlegt doch mal, wie viele der Apps ihr wirklich braucht und deinstalliert mindestens eine von eurem Handy. Ich selbst habe kürzlich erst Snapchat von meinem Smartphone verbannt und ich kann euch beruhigen, das Essen schmeckt auch, wenn man kein Foto davon verschickt.
Wenn man das Handy einfach mal in der Tasche lässt, geht davon nicht die Welt unter und ihr werdet auch nichts Weltbewegendes verpassen, denn es gilt noch immer die alte Regel: wenn etwas Wichtiges ist, meldet derjenige sich mehrmals oder ruft an.
Man kann dem Sänger auf einem Konzert zuhören, ohne ihn zu filmen. Und er hört sich live sowieso tausend Mal besser an als auf dem Video.

Genießt die schönen Momente im echten Leben und vergesst das Handy doch mal für ein paar Sekunden. Ich verspreche euch, ihr werdet erstaunt sein, wie viel auch ohne Internet funktioniert. Und die von euch, die schon mal auf dem Kupferberg waren, wissen: eine Woche ohne W-LAN kann sehr interessant und auch entspannend sein.

- Janine